Gute Zusammenarbeit beginnt nicht mit einem Briefing: Was Marketing, Kommunikation und Fachbereiche voneinander lernen können
Wenn Unternehmen über bessere Zusammenarbeit sprechen, dauert es meist nicht lange, bis Begriffe wie Prozesse, Verantwortlichkeiten, Governance oder Schnittstellen fallen. Das ist nachvollziehbar. Schliesslich entstehen viele Probleme tatsächlich dort, wo Rollen unklar sind, Entscheidungen nicht getroffen werden oder Verantwortlichkeiten zwischen mehreren Bereichen verschwimmen. Trotzdem habe ich im Laufe meiner Karriere immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Marketing, Kommunikation und Fachbereichen bereits lange vor einem Briefing, einer Prozessdefinition oder einer organisatorischen Regelung entschieden wird. Sie entscheidet sich zwischen Menschen.
Wenn Marketing und IT aneinander vorbeireden – und wie wir das ändern können
Ich arbeite seit über zehn Jahren im Marketing und beobachte dabei immer wieder dasselbe Phänomen: Marketing und IT sprechen nicht dieselbe Sprache. Beide verfolgen letztlich dasselbe Ziel – den Unternehmenserfolg –, geraten dabei aber oft aneinander.
Wie Marketing und IT eine gemeinsame Basis finden
Zusammenarbeit ist in jedem Unternehmen eine Herausforderung – egal, mit welcher Abteilung. Mit manchen Teams funktioniert es reibungslos, mit anderen hakt es öfter. Vieles hängt von den beteiligten Personen ab – ob man sich versteht, Vertrauen aufbaut, dieselbe Sprache spricht. Aber in einem Unternehmen mit 2’000 oder 3’000 Mitarbeitenden kann man nicht mit jedem persönlich vernetzt sein. Deshalb muss die Zusammenarbeit auch auf professioneller Ebene funktionieren – unabhängig von Sympathien.